Ambulantes Schmerzzentrum Murnau
Ihre Praxis für integrative Schmerztherapie
 
 
 
 

50 JAHRE KLINIK OBERAMMERGAU - IHRE GESUNDHEIT IST UNSERE PASSION

Gemeinsam nachhaltig und erfolgreich - Rehabilitation und Altersmedzin

Oberammergau – Seit mehr als 50 Jahren hat es sich die Waldburg-Zeil Klinik Oberammergau zur Aufgabe gemacht, die vielfältigen Beschwerden und Funktionseinschränkungen von Patienten mit orthopädisch-unfallchirurgischen, rheumatischen und Schmerzerkrankungen umfassend zu diagnostizieren und nachhaltig zu behandeln.
Die Abteilung für Rehabilitation ist eine von fünf Fachabteilungen der Klinik. Mit den Schwerpunkten Orthopädie-Unfallchirurgie und Rheumatologie ist sie auf die ganzheitliche Therapie, ambulante wie stationäre Rehabilitation bei Erkrankungen und Verletzungsfolgen der Stütz- und Bewegungsorgane spezialisiert.  
  

Schnellere und zielgerichtete Diagnostik - Reha nach Unfall oder OP

  
  
Unter der Leitung von Chefarzt Dr. Peter Keysser erarbeitet ein interdisziplinäres Team aus Ärzten, Psychologen, Sportwissenschaftlern, Ernährungsberatern, Sozialarbeitern, Pflegekräften, Physio- und Ergotherapeuten passgenaue, innovative Behandlungskonzepte, damit Patienten wieder ein mobiles und selbstbestimmtes Leben führen können. „Die
Gesundheit und Leistungsfähigkeit unserer Patienten zu erhalten oder wieder herzustellen ist unser Ziel“ so Dr. Keysser. „Durch die interdisziplinäre Zusammenarbeit der fünf Fachabteilungen haben wir die Möglichkeit, eine schnellere und zielgerichtete Diagnostik durchzuführen.“ Unnötige Doppeluntersuchungen werden so vermieden. Mit dem hauseigenen Labor, zeitgemäßem digitalen Röntgen, hochauflösenden Ultraschallgeräten und modernsten Messverfahren in der Osteologie (DEXA) ist die Klinik Oberammergau bestens ausgestattet. Im osteologischen Schwerpunktzentrum (DVO) können Betroffene mit Osteoporose und anderen Knochenstoffwechselerkrankungen auf eine fachliche und individuelle Diagnostik und Therapie auf höchstem Niveau vertrauen.  
  

Sichere Mobilität bei klarem Verstand - für Menschen ab dem 65. Lebensjahr

  
  
Menschen werden glücklicherweise immer älter. In der Klinik Oberammergau ist man darauf eingestellt, ihnen so lange wie möglich körperliche wie geistige Unabhängigkeit zu ermöglichen. Natürlich wird in schon in Krankenhäusern mobilisiert und der Weg nach Hause 
ins gewohnte Umfeld vorbereitet. Nicht immer gelingt es in dem vergleichsweise kurzen Zeitraum dort, die Fähigkeiten der Patienten ausreichend zu fördern. Hier, in der Reha, haben ältere Menschen drei Wochen Zeit, die Angst vor dem Gehen und Stehen zu verringern, die Sicherheit in der Fortbewegung aufzubauen, die motorischen und intellektuellen Fähigkeiten 
zu verbessern. 
„Krankheiten präsentieren sich im Alter mit verändertem Erscheinungsbild und sind dadurch schwerer zu diagnostizieren,“ so die Leitende Ärztin der Fachabteilung für Geriatrie/Altersmedizin Dr. Uta Penz. Zudem treten Therapieerfolge verzögert ein, denn „der Organismus eines 90-jährigen Menschen funktioniert anders als der eines 30-jährigen“, ist Penz` Erfahrung. „Die meisten unserer Patienten leiden an mehreren Krankheiten gleichzeitig, die häufig auch Folge anderer bestehender Erkrankungen sind.“ Diese Vielzahl von Erkrankungen – auch Multimorbidität genannt - bedingt wiederum oft einen „Cocktail“ von Medikamenten. 
Aus diesem Grund spricht der Facharzt auch von Multimedikation oder Polypharmazie. „Nicht selten nehmen Patienten, die zu uns kommen, bis zu 20 verschiedene Medikamente ein“, zeigt sich Dr. Penz besorgt. „Diese gilt es zu überprüfen, anzupassen und wenn möglich zu reduzieren“.  
  

Individuelle Therapieansätze, Alltagsstrukturierung und Nachsorge

  
  
Um dieser Herausforderung gerecht zu werden, ist ein speziell ausgebildetes multiprofessionelles geriatrisches Team aus Ärzten, Therapeuten und Pflegekräften Voraussetzung, um eine optimale Rundumversorgung der Patienten, die auch das nötige Einfühlungsvermögen voraussetzt, zu gewährleisten. Dr. Penz legt dabei großen Wert auf die Selbstbestimmtheit des Patienten, dessen Wünsche und Vorstellungen bei
Therapieentscheidungen individuell mitberücksichtigt werden. „Wir möchten, dass unsere älteren Patienten lang fit bleiben“, wünscht sich Dr. Penz. Auf der so genannten Alltagsstrukturierung der Patienten liegt deshalb der Fokus der Abteilung. Ergänzend zum täglichen Therapieprogramm sorgen sich die Betreuungsassistenten mit Gedächtnistraining und Gemeinschaftsspielen liebevoll um die Senioren und schaffen dadurch nicht nur einen geregelten Alltag, sondern auch eine familiäre Wohlfühlatmosphäre, die den Heilungs- und Linderungsprozess zusätzlich fördert. Um die Organisation der weiteren nachstationären Versorgung kümmern sich Sozialdienstmitarbeiter. Ziel ist es, Patienten sicher, mobil und mit klarem Verstand idealerweise in die häusliche, aber auch jeden Fall in eine selbständige Lebensführung nach der Reha zu entlassen.  
  
Das Präventionsprogramm MoSi® „Mobilität und Sicherheit im Alter“ als ambulantes Angebot, das von der Universität Erlangen entwickelt wurde, komplettiert die altersmedizinische Expertise der Klinik Oberammegau. Denn die Erhaltung und die Verbesserung der Gangsicherheit unterstützen die Selbständigkeit bis ins hohe Alter. Damit offeriert die Abteilung Altersmedizin/geriatrische Rehabilitation ein „Rundumpaket“ für Patienten ab dem 65. Lebensjahr.  
  
  
  
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Artikel aus Münchner Merkur v. 24.07.2021; PDF-Version ca. 600 KB 
  
  
Artikel aus: Münchner Merkur vom 24.07.2021  
  
Veröffentlicht am: 27.07.2021  /  News-Bereich: News des Klinikverbundes
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